Sternbauernhof

Nur wenige Schritte von der Pfarrkirche entfernt zieht der Sternbauer die Aufmerksamkeit auf sich. Das langgezogene Bauernhaus mit flachem Satteldach besitzt eine rebenumrankte Freitreppe und Gewölbe im Innern. Den ganz besonderen Reiz verleihen ihm aber in erster Linie die fachmännisch restaurierten Außenfresken, von denen jene auf der Talseite einen vierteiligen Zyklus mit Fußwaschung, Abendmahl, Ölberg und Kreuzigung bilden und im Wesentlichen das Ergebnis einer Renovierung aus dem Jahr 1612 sind. Ein Fresko an der Bergseite des Hauses mit vier Heiligen, Rankenornament, Wappen und Inschrift stammt aus dem Jahr 1519 und weist auf den Stil des Brixner Malers und Bildhauers Ruprecht Potsch hin. Der Hofname Sternbauer wurde wahrscheinlich von einem Terlaner Hof dieses Namens hierher übertragen, denn von der ersten urkundlichen Erwähnung bis in das 19. Jahrhundert. hinein scheint das Gebäude unter dem Namen Goldfuß-Hof (1279 „Coldefus“) auf.

Andrian & Kultur